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Val Medel Wild Jagd Steingeiss

Bündner Jagd

Die Jagd hat im Kanton Graubünden eine lange Tradition. Früher konnte jeder frei jagen, was dazu führte, dass vor 150 Jahren Rehe, Hirsche und Steinböcke ausgerottet waren. Ein paar wenige Gämsen fanden sich noch im Kanton. Deswegen wurden strenge Jagdgesetze und die Patentjagd eingeführt.

Die Tierbestände haben sich inzwischen gut erholt. Im Winter sind Hirsche und Rehe oft in der Nähe der Siedlungen zu beobachten. Heute wird das Schalenwild mittels der Bündner Hochjagd reguliert, damit die Bestände gut durchmischt sind und der Druck auf den Schutzwald nicht zu hoch wird.

Die Hochjagd findet jeweils in drei Wochen im September statt. Daran nehmen rund 5’500 Jägerinnen und Jäger teil, davon durchschnittlich 120 Jägerinnen und Jäger in der Val Medel. Wenn der Jagdplan nicht erfüllt wurde, werden im November und Dezember zusätzliche Hirsche und Rehe erlegt. Die Niederjagd auf Füchse, Dachse, etc. findet im Oktober und November statt.

Im Herbst werden die Früchte der Bündner Jagd, das frische Wildfleisch, jeweils in den Restaurants und Hotels aufgetischt oder sind in der Dorfmetzgerei Pally erhältlich.

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