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Val Medel Staumauer Lai Sontga Maria Stause

Stausee Sta. Maria

Der Stausee Sontga Maria hat die Landschaft und das Leben in der Val Medel stark verändert. Mit dem Bau des Stausees zur Produktion von elektrischer Energie wurde in den 1960er Jahren begonnen. Um diesen Bau zu ermöglichen, wurde zuerst die Passstrasse ausgebaut.  Durch die Bauarbeiten kamen viele Menschen in die Val Medel, welche für ein paar Jahre hier lebten und arbeiteten. Die Bevölkerungszahl stieg kurzfristig auf über 800 Personen an. Die Staumauer wurde 1968 fertiggestellt und eingeweiht.

An der 560 m langen Mauerkrone ist die Mauer 8 m breit, am Fuss misst sie 21 m. Der See hat ein Volumen von 67,3 Mio. m³. Er ist mit einem Druckstollen mit dem Stausee «Lai da Nalps» verbunden. Die Kraftwerkszentrale befindet sich in Sedrun.

Der Bau der Staumauer hatte aber auch viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf die Val Medel: Der Bau ermöglichte neue Einkommensmöglichkeiten. Viele gaben in dieser Zeit ihre landwirtschaftlichen Betriebe auf. Für die Gemeinde sind die Wasserzinsen auch heute noch eine Einkommensquelle.

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